Presseberichte 

Schwäbische Zeitung, Ausgabe Laupheim, Samstag 11.04.2020

Bronnen

Hundert Jahre alt ist eine Buche, die am Donnerstag auf dem Firmengelände von Gartengestalter Peter Schick in Bronnen ein neues Zuhause gefunden hat. An ihrem angestammten Platz am Ulmer Kuhberg musste sie dem Wohn- und Straßenbau weichen. Die Buche stand auf einer Fläche, die Schick von der Stadt Ulm gepachtet hat, seit er dort vor Jahren einen Gartenbaubetrieb übernahm. „Einen so schönen und wertvollen Baum fällen, das geht gar nicht“, beschloss er und organisierte den Umzug per Tieflader und Autokran.

So manche Fracht hat Eugen Schorr von der Neu-Ulmer Spedition Allgaier schon befördert, auch drei Maibäume, „aber so etwas bis heute noch nicht“. Mehr als zwölf Meter misst die Buche, trotz stark beschnittener Äste ist sie fünfeinhalb Meter breit und wiegt mit Wurzelballen stattliche 20 Tonnen. Am Donnerstagnachmittag ist Schorr damit in Ulm gestartet, eine Stunde benötigte der von der Polizei begleitete Sondertransport bis Bronnen. „Die zuständigen Ämter waren sehr schnell mit den erforderlichen Genehmigungen“, lobt Peter Schick. Etwas verzögert hat den Transport, dass er eine Straßenbahnlinie queren musste und der mit einem Drahtgitter ummantelte Wurzelballen der Starkstromleitung zu nahe zu kommen drohte. „Wir mussten den Ballen deshalb etwas verkleinern.“

Auf dem Firmengelände in Bronnen ist am Donnerstag eine tiefe Grube ausgehoben. Dort hinein bugsiert der Kranführer Ibrahim Mamandi von der Ulmer Firma Rieger & Moser die Buche. Er hievt sie waagrecht vom Tieflader, schwenkt sie hinüber zum Loch und richtet sie Zentimeter um Zentimeter behutsam auf. Schicks Vorarbeiter Miodrak Rakic, der die Buche am alten Standort schon seit Jahren gehegt und gepflegt hat, steigt hinab in die Grube und schaufelt Erde beiseite, damit der Wurzelballen möglichst senkrecht steht. Dann befestigt er eine Baggerschaufel am Stamm; Bagger und Kran ziehen den hölzernen Riesen in eine optimale Position.

Peter Schick hat sich die Aktion einiges kosten lassen. Er ist zuversichtlich, dass die Buche den Umzug übersteht. Dass einiges an Astwerk fehlt, sei nicht weiter schlimm. Ein Rückschnitt der Krone um 30 bis 40 Prozent sei bei einer Verpflanzung geboten – „dann tut sich der Baum leichter, alle Äste zu versorgen“. Sie werden wieder wachsen, dessen ist sich Schick sicher. Der größte Baum, den er je verpflanzt hat, soll ein Blickfang sein auf dem Bronner Ausstellungsgelände, das er verschönern und um ein altenglisches Gewächshaus bereichern möchte.

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Schwäbische Zeitung, Ausgabe Laupheim, 09.12.2014

Ein schaurig- schöner Adventsabend

Stuttgarter Krimikünstler erzählen ihre ganz eigene Ar t von
Weihnachtsgeschichten.

Ruth Sabadino (v. l.), Jo Jung, Christoph Sabadino und Martin Johnson sorgten im Eventraum der Gartengestaltung Schick in Bronnen für einen
außergewöhnlichen Adventsabend.
Foto: Sonja Niederer

Bronnen - Es sei wieder "mords" was los unterm Tannenbaum, und nicht überall herrsche
Friede-Freude-Lebkuchen zum Fest der Liebe: Ziemlich schonungslos haben diese
Erkenntnis die Stuttgarter Krimikünstler Jo Jung, Ruth Sabadino und die Jazzband
Boogaloo den Gästen im schummrig beleuchteten Eventraum der Gartengestaltung
Schick in Bronnen mit ihrem Programm "Christmas Crime" ins Bewusstsein gebracht.
Pikante Weihnachtskrimis und dazu passende Musik waren angekündigt. Wer sich auf
einen gemütlichen Abend bei heiteren Geschichten, die auf fröhliche Weihnacht
einstimmen sollten, vorgestellt hatte, war schief gewickelt. Ziemlich blutrünstig waren
die Stories, die Erzähler Jo Jung mit viel schwarzem Humor und einer ordentlichen
Portion Boshaftigkeit erzählte. Jo Jung ist als Radio- und TV-Stimme sicher vielen
bekannt und auch seit mehr als 20 Jahren auf dem Bildschirm päsent. Zu seinen vielen
Leidenschaften gehört aber auch die Musik. So machte ihm auch der Auftritt mit
Boogaloo sichtliches Vergnügen. Der facettenreiche Sprecher und die drei souveränen
Musiker - Ruth Sabadino, die das Saxophon ebenso beherrschte wie das verruchte Timbre
einer Barsängerin, Christoph Sabadino am Schlagzeug und der geniale Martin Johnson an
der Orgel - erwiesen sich als ein perfekt eingespieltes Team und mit allen Wassern
gewaschenes Ensemble.
Schon das erste Lied von Ruth Sabadino ließ Schreckliches erahnen. "Einer wird
umgebracht und die Engel singen dazu", hieß es da etwa. Es war also nichts für die, die
sich nach gemütlichen Feiertagen im Kreise ihrer Lieben sehnen, sondern eher was für all
jene, denen der Vorweihnachtsrummel sowie die Verwandtschaft an den Feiertagen auf
die Nerven geht. So schmückte Jo Jung seine Phantasien zur Beseitigung seiner Familie
leidenschaftlich und sehr makaber aus.
Mühelos schaltete Jung bei seinen Erzählungen zwischen den Charakteren um und
schlüpfte in die verschiedensten Rollen. Er tat dies überzeugend, ob als tiefstimmiger
Weihnachtsmann oder auch als kleines quengelndes Kind. Auch sei die Vorweihnachtszeit
bestens dazu geeignet, sich in Verkleidungen aller Art - ob als Engel oder
Weihnachtsmann - seinen kriminellen Neigungen in Form von Taschendiebstahl,
Überfällen oder Hauseinbrüchen nachzugehen, ließen Ruth Sabatino und Jo Jung anhand
ihrer Kriminalgeschichten erkennen.
Ruth Sabadino (v. l.), Jo Jung, Christoph Sabadino und Martin Johnson sorgten im Eventraum
der Gartengestaltung Schick in Bronnen für einenaußergewöhnlichen Adventsabend.

Auch die Geschichte der Heiligen Familie wurde in die heutige Zeit übertragen. Plötzlich
entstand daraus ein Kriminalfall, in dem ein Säugling in einem Stall gefunden und
kurzerhand dessen Mutter und Vater verhaftet wurden. Die Heiligen Drei Könige wurden
als undefinierbare Ausländer verfolgt und Weihrauch und Mhyrre als gefährliche
Substanzen ans Kriminallabor gesandt . Mit schaurig-schönen Tönen wurden die
Erzählungen Jungs von den Musikern umrahmt, aber auch die Sehnsucht nach einer
einsamen Insel, weg von allem Weihnachtsstress, mit karibischen Klängen interpretiert .
Wenn auch die Besucher am Anfang etwas zurückhaltend waren, sprang doch spätestens
bei einigen jazzig interpretierten Weihnachtliedern der Funke über, und am Ende
bedankten sie sich mit viel Beifall für einen auf jeden Fall recht außergewöhnlichen
Adventsabend.

Schwäbische Zeitung, Ausgabe Laupheim, 14.01.2012

Gut Freund mit den Jumbos

Peter Schick füttert gern die Elefanten. Die Dickhäuter imponieren ihm: „Sie sind sehr klug und sehr sensibel.“

Peter Schick füttert gern die Elefanten. Die Dickhäuter imponieren ihm: „Sie sind sehr klug und sehr sensibel.“ (Foto: privat)

Von Roland Ray

BRONNEN BRONNEN/STUTTGART - Das nennt man Abwechslung im Beruf: Harald Auer wünscht derzeit nicht nur seinen Kollegen einen „Guten Morgen“, sondern auch Zella und Pama. Die beiden betagten Elefantendamen leben in der Stuttgarter Wilhelma. Dort sind Mitarbeiter der Firma Schick Gartengestaltung aus Bronnen seit mehreren Monaten im Einsatz. Sie machen das Domizil der Dickhäuter komfortabler und gestalten das Außengehege für das neue Menschenaffenhaus.

„Einfach gigantisch“ sei es, auf Tuchfühlung mit Elefanten zu arbeiten, schwärmt der Bauleiter Auer. Zella und Pama sind trotz ihrer 46 Lenze wunderfitzig, was sich im „Gärtle“ tut. Auf dem Weg ins benachbarte Nashorngehege, wo sie während der Umbauphase Freigang haben, tasten ihre Rüssel nach Baggern und anderem Gerät. Auer und Co. dürfen die Tiere füttern und unter Aufsicht der Pfleger auch schon mal auf dem breiten Rücken Platz nehmen.

Die Elefantenanlage in der Wilhelma gilt als nicht mehr zeitgemäß; außerdem wollte die Zooleitung den Absperrgraben beseitigen, in dem 2010 nach einem Kreislaufkollaps Vilja starb, mit 60 Jahren Europas älteste Elefantenkuh.

„Wir haben die Barriere aus Beton aus dem Boden entfernt und das Gelände planiert und begradigt“, berichtet der Firmenchef Peter Schick. Jetzt wird es neu ausstaffiert. Zella und Pama dürfen sich auf weichen Sandboden, eine Lehmsuhle und ein größeres Wasserbecken freuen. Der Pool wird direkt vor einer Besuchertribüne mit Sitzstufen aus Stuttgarter Travertin angelegt; mit demselben Stein fassen die Fachleute aus Bronnen auch einen Teil des Geheges ein. Darüber hinaus installieren sie neue „Schrubbelbäume“, hoch aufragendes Totholz, an dem die Dickhäuter sich mit Wonne kratzen. „Die alten Stämme waren ganz glatt gerubbelt“, erzählt Peter Schick.

Bis Ostern soll das Außengehege fertig sein. Die Wilhelma verfolgt gleichwohl unverändert das Ziel, eine komplett neue, großzügigere Elefantenanlage zu bauen, die Herdenhaltung ermöglicht. Das ist Zukunftsmusik, bis der Rosensteintunnel verwirklicht ist. Der jetzige Umbau käme dann auch den indischen Panzernashörnern zupass: „Sie würden das modernisierte Elefantengehege erben und hätten mehr Platz“, sagt die Pressesprecherin Karin Herczog.

Für sein Unternehmen sei das Elefantengehege ein Anschlussauftrag gewesen, erklärt Peter Schick. Den ersten, deutlich gewichtigeren Zuschlag hatte er bereits vor zwei Jahren von der Wilhelma erhalten, für die Arbeiten am Außengehege des neuen, fast 20 Millionen Euro teuren Menschenaffenhauses. Gräser und Kräuter, Büsche und Bäume, Bachläufe, Sumpfzonen und Felslandschaften aus Muschelkalk: In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Landschaftsarchitekten Möhrle wird ein 2000 Quadratmeter großes Areal naturnah angelegt und auf die Lebensgewohnheiten der künftigen Bewohner ausgerichtet. Gorillas und Bonobos sollen sich vom nächsten Sommer an auf der Anlage tummeln. Um das künftige Refugium der Gorillas errichtet Schick einen massiven Holzzaun mit Sichtfenstern aus Glas, über den Bonobos soll sich ein luftiges Stahlnetz spannen. Die Arbeiten sind in vollem Gang, beäugt von Giraffen, Erdmännchen und Wildeseln.

Acht bis zehn Mitarbeiter setzt Peter Schick im Schnitt in der Wilhelma ein, er selbst ist jede Woche vor Ort. Das Auftragsvolumen für Affen- und Elefantengehege summiert sich auf rund drei Millionen Euro. „In einem Zoo tätig zu werden, das war Neuland für uns“, sagt der 44-jährige Firmenchef. Die faszinierenden Einblicke möchte er nicht missen. Begeistert sind Schick und seine Mitarbeiter nicht zuletzt von der freundlichen Atmosphäre, die in der Wilhelma herrsche, und vom Engagement und Wissen der Tierpfleger.

(Erschienen: 15.01.2012 12:45)

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